– Nahost-Krise
Libanon: Hilfe inmitten von Vertreibung und Gewalt
Fast 1.500 Tote, über 4.500 Verletzte und mehr als 1 Million Vertriebene: Die humanitäre Lage im Libanon ist dramatisch. Rund 140.000 Menschen leben derzeit in Gemeinschaftsunterkünften. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) unterstützt betroffene Familien mit Lebensmitteln, Nothilfe und Bildungsangeboten.
Während sich die Lage im Libanon weiter zuspitzt, sind Familien mit wachsender Not und großer Unsicherheit konfrontiert. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst ist vor Ort im Einsatz und verteilt Lebensmittelpakete an Familien in Gemeinschaftsunterkünften in Beirut und anderen betroffenen Regionen, um dringende Bedürfnisse zu decken und sofortige Hilfe zu leisten.
Mit Stand vom 6. April 2026 wurden laut der Disaster Risk Management Unit (DRM Lebanon) 5.806 Feindseligkeiten registriert, 1.497 Menschen getötet und 4.639 verletzt. Mehr als 1 Million Menschen wurden vertrieben, darunter 138.532 Personen, die derzeit in Gemeinschaftsunterkünften leben.
Angesichts der sich weiter verschärfenden Lage haben die Schulen des JRS in Bar Elias, Baalbek und Burj Hammoud auf Online-Unterricht umgestellt, um Unterricht in einem sicheren Umfeld zu gewährleisten. Trotz aller Herausforderungen bleiben die Schülerinnen und Schüler verbunden, lernen weiter und erhalten Unterstützung.
Ostern in Trümmern
Die Bilder aus dem Libanon zeigen eine Realität aus Angst, Verlust und Zerstörung. In einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN berichtet Pater Daniel Courrou SJ, Leiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) Naher Osten über die Lage der Menschen vor Ort: Familien verlieren ihr Zuhause, Sicherheit gibt es kaum noch, und der Bedarf an humanitärer Hilfe wächst von Tag zu Tag.


