Mexiko: Vermisst, aber nicht vergessen
Mexiko war einer der Gastgeber der Fußball-WM. Doch zwischen den Jubelrufen in den Stadien hallte der Ruf nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Rund 133.000 Menschen gelten in Mexiko als vermisst – Opfer von Erpressungen, Drogen- und Menschenhandel. Das jesuitische Menschenrechtszentrum Centro Prodh setzt sich, gemeinsam mit den Angehörigen, für die Aufklärung der Fälle ein.
Projekt Centro Prodh Mexiko
Ort:
Mexiko-Stadt, Mexiko
Partner:
María Luisa Aguilar Rodríguez, Direktorin des Centro Prodh
Zielgruppe:
In Mexiko sind rund 133.000 Menschen als vermisst registriert. Zurück bleiben Familien, die oft jahrelang im Ungewissen leben und selbst nach ihren Angehörigen suchen. Viele Angehörige werden dabei bedroht, angegriffen oder geraten selbst in Gefahr. Das jesuitische Menschenrechtszentrum Centro Prodh steht diesen Familien zur Seite. Besonders unterstützt werden Menschen, die über wenig politische oder finanzielle Möglichkeiten verfügen und ihre verschwundenen Angehörigen dennoch nicht vergessen wollen.
So hilft Ihre Spende:
- Rechtliche Unterstützung: Kostenlose Beratung und Begleitung von Menschen, deren Menschenrechte verletzt wurden.
- Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit: Menschenrechtsverletzungen dokumentieren, öffentlich machen und staatliche Verantwortung einfordern.
- Internationale Interessenvertretung: Betroffene auch vor internationalen Menschenrechtsinstitutionen vertreten.
- Bildung und Stärkung: Gemeinschaften und Menschenrechtsverteidiger:innen dabei unterstützen, ihre Rechte selbst zu verteidigen.

